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Zum ewigen Frieden 1795 - 1995
200 Jahre nach Kant
Was nun?
256 S., 8,90 EUR, ISBN 3-930737-90-6
Kant hat vor 200 Jahren erstmals die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit
eines ewigen Friedens gestellt. Sein Denkanstoß wurde nicht aufgegriffen.
Immer noch ist Krieg allgegenwärtig, und schon beim Verständnis
dessen, was Frieden eigentlich ist, besteht nur vordergründiger Konsens.
"Ewiger" Frieden aber gilt heute einer postmodernen Geisteshaltung als
illusionär, Kant wird ignoriert und Philosophie im Blick auf den
Frieden für überflüssig befunden.
Diese Schrift versucht zu zeigen, daß jedes Friedensverständnis
ohne philosophische Metareflexion in die Irre führen muß.
Die vielen Kriege seit Kant sind auch deshalb geführt worden, weil
entweder schlechte Philosophie den Ton angab, oder aber Gedankenlosigkeit
freie Bahn hatte. Das muß nicht unbedingt so sein.
Dazu bedarf es aber der Erinnerung an eine Unbedingtheit, die Platon
einmal als Wegweiser diente, Kant als erkenntnistheoretische Erfahrungsbasis
und Max Weber als wissenschaftlicher Wirklichkeitsbezug. Im Blick auf
sie kann die Aufklärung wieder ihren argumentativ plausiblen Halt
finden, Wissenschaft ihre kritische Distanz und Philosophie die Kraft,
endlich auch einmal auf die Was-Frage intersubjektiv evident Antworten
zu geben.
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