Scoutaktion der Fairplay
Die
beliebtesten Spiele der Spiel ’08: Platz
2 für
Machu Picchu
Das
stolze Reich der Inka wurde von den goldgierigen Spaniern unterworfen. Nur
eine kleine Schar von Inka-Prinzen konnte in die Berge fliehen. In Machu
Picchu, einer verborgenen Stadt in den Anden, bauen sie mit ihren
Familien, Priestern und Sonnenjungfrauen friedlich ein neues Gemeinwesen
auf. Doch Vorsicht: Die Spanier sind in der Nähe und kurz davor, Machu
Picchu zu finden! Die Inkas müssen alle ihre Priester und Sonnenjungfrauen
aufbieten, um die Hilfe des Sonnengottes Tayta Inti zu erlangen. Anderenfalls
werden die Spanier in der letzten Nacht in die Stadt einfallen auf der Suche
nach demjenigen, der ihnen am meisten Gold geben kann.
Ein ganz spezielles Element des Spiels ist die alternative
Siegbedingung. Die Spieler können entweder versuchen, möglichst viele Punkte für
den Inka-Sieg zu erreichen, oder sie setzen auf den Sieg der Spanier und
legen hierfür möglichst viel Gold beiseite. Je nach Interessenlage
versuchen sie daher auf den Spielausgang Einfluss zu nehmen. Weil oft bis
kurz vor Schluss des Spiels nicht klar ist, welche Seite gewinnen wird, verleiht
dies dem Spiel eine ganz besondere Spannung.
Nach „Antike“, „Imperial“ und „Hamburgum“ ist „Machu
Picchu“ die vierte Spielveröffentlichung von Mac Gerdts im PD-Verlag. Ähnlich
wie diese Spiele ist es wieder ein Strategiespiel mit einfachen Regeln, wobei
diesmal die Spielzüge auf dem ganzen Spielplan ausgewählt werden.
Die Ausstattung von „Machu Picchu“ ist reichhaltig. Neben einem
großen Spielplan gibt es u.a. über 200 Holzteile, von denen die
Spielsteine für Lama, Coca, Keramik und Tuch jeweils individuell geformt
sind.
Die Prinzen von Machu Picchu:
Ein
Strategiespiel für 2-5 Spieler ab 12
Jahren von Mac Gerdts
Spieldauer ca. 90 – 120 Minuten
Grafik: Oliver Graute
PD-Verlag
(english materials also included).
bestellen
39,80 €, (in Deutschland portofrei)
2007
wurde Machu Picchu im Rahmen einer Privatinitiative
von weltweit 70 Millionen Menschen zu einem
der „neuen sieben Weltwunder“ gewählt. Auch wenn es sich hierbei
um keine ofizielle Wahl handelt, so drückt sich hier doch die Faszination
aus, die viele Menschen mit Machu Picchu verbinden.
Die Inkas sind tatsächlich nach der Eroberung von Cusco vor den Spaniern
in die Berge geflüchtet, allerdings in die Stadt Vilcabamba. Machu
Picchu wurde zunächst für Vilcabamba gehalten.