Dörfliche Gesellschaft im Wandel

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Der Zeitraum 1871-1914 brachte für die Menschen auf dem Land nachhaltige Veränderungen. Dieses Buch zeigt am Bespiel des alten Mates Fallersleben die Entwicklung einer noch vorindustriell ausgerichteten, im Königreich Hannover sozialisierten Dorfgesellschaft durch die Epoche des wirtschaftlich expandierenden Deutschen Kaiserreichs preußischer Prägung. Von der Autorin detailliert nachvollzogen wird ein vielschichtiger Wandlungsprozess, der sich mit den Stichworten Auswirkungen der Agrarreformen in einem Anerbengebiet, Auflösung der alten Reihegemeinschaft, Entstehung einer dörflichen Elite, gesellschaftliche Politisierung sowie Modernisierung, Kapitalisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft beschreiben lässt. Besondere Untersuchungsschwerpunkte bilden neben der Mitbestimmung in der Landgemeinde neue Schulformen, die Landwirtschaftsvereine sowie das Gründungsprojekt "Zuckerfrabrik". Wer waren die Wegbereiter bzw. Träger solcher Innovationen ? Welche Handlungsmotive verfolgten sie, und welche standen ihnen entgegen ?

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